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Gibt es noch eine deutsche Frage?

Am 9. November 1989 fiel die Mauer – und mit ihr eine ganze Geschichte. Doch was wurde eigentlich beendet und was verdrängt? Gabriele Gysi blickt zurück auf die DDR, nicht verklärt, sondern suchend nach Gerechtigkeit im Erinnern. In essayistischen Reflexionen, persönlichen Erinnerungen und politischen Beobachtungen stellt sie die Frage, warum der Untergang eines Staates ohne würdige Beerdigung blieb – und was das über das vereinte Deutschland sagt. Zwischen Antigone und Shakespeares Welttheater analysiert sie die Inszenierungen von Macht, Medien und Moral. Was wurde aus der Hoffnung auf Frieden, die beide deutsche Staaten nach dem Krieg verband? Was bedeutet es, wenn Vergangenheit nur noch als Feindbild dient? Ein leidenschaftliches, klarsichtiges Buch über Erinnerung, Verantwortung – und die ungelöste deutsche Frage.

Gabriele Gysi ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie wurde 1946 in Berlin als Tochter der kommunistisch-jüdischen Verleger Klaus und Irene Gysi geboren. Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Volksbühne Berlin engagiert. 1984 verließ sie die DDR und wechselte das Engagement an das Stadttheater Bochum. Ab 1990 lebte sie in Köln. Nach ihrer Schauspieldirektion am Volkstheater Rostock und vielen Regiearbeiten an verschiedenen Theatern und Schauspielschulen zwischen Bern und Lübeck kehrte sie 2006 als Assistentin der Intendanz und spätere Chefdramaturgin an die Volksbühne zurück. Seit 2010 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Berlin.

  • Softcover
  • 200 Seiten
  • ISBN: 978-3-98791-307-5
  • Verlag: Westend

Die Nacht, als Soldaten Verkehrspolizisten wurden

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Am 9. November 1989 fiel die Mauer – und mit ihr eine ganze Geschichte. Doch was wurde eigentlich beendet und was verdrängt? Gabriele Gysi blickt zurück auf die DDR, nicht verklärt, sondern suchend nach Gerechtigkeit im Erinnern. In essayistischen Reflexionen, persönlichen Erinnerungen und politischen Beobachtungen stellt sie die Frage, warum der Untergang eines Staates ohne würdige Beerdigung blieb – und was das über das vereinte Deutschland sagt. Zwischen Antigone und Shakespeares Welttheater analysiert sie die Inszenierungen von Macht, Medien und Moral. Was wurde aus der Hoffnung auf Frieden, die beide deutsche Staaten nach dem Krieg verband? Was bedeutet es, wenn Vergangenheit nur noch als Feindbild dient? Ein leidenschaftliches, klarsichtiges Buch über Erinnerung, Verantwortung – und die ungelöste deutsche Frage.

Gabriele Gysi ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie wurde 1946 in Berlin als Tochter der kommunistisch-jüdischen Verleger Klaus und Irene Gysi geboren. Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Volksbühne Berlin engagiert. 1984 verließ sie die DDR und wechselte das Engagement an das Stadttheater Bochum. Ab 1990 lebte sie in Köln. Nach ihrer Schauspieldirektion am Volkstheater Rostock und vielen Regiearbeiten an verschiedenen Theatern und Schauspielschulen zwischen Bern und Lübeck kehrte sie 2006 als Assistentin der Intendanz und spätere Chefdramaturgin an die Volksbühne zurück. Seit 2010 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Berlin.

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  • 200 Seiten
  • ISBN: 978-3-98791-307-5
  • Verlag: Westend

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