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„Die Kehre“ ist eine Zeitschrift, die die Ökologie aus ganzheitlicher Perspektive betrachtet. Das Periodikum leistet einen Beitrag dazu, der aktuell stattfindenden Verengung der Ökologie auf den „Klimaschutz“ Einhalt zu gebieten und den Blick dafür zu weiten, worin ihre ursprüngliche Bedeutung liegt: dass sie eine Lehre von der gesamten Umwelt ist, die sowohl Kulturlandschaften, Riten und Brauchtum also auch Haus und Hof (Oikos) als ihren Namensgeber einschließt.

Das Thema von Heft Nr. 5: Ökologie und Militanz

Soll man angesichts der Übermacht des industriell-kapitalistischen Komplexes und seiner Monokulturalisierung von Natur und Mensch resignierend auf den ökologischen Kollaps warten? Soll man so weitreichend wie möglich aus dem System aussteigen und nach alternativen, traditionellen Prinzipien leben oder greift man zum ultimativen Mittel und attackiert das System und seine relevanten Protagonisten mit Gewalt?

Gibt es denn überhaupt eine Möglichkeit, den alles verschlingenden Leviathan aufzuhalten? Manche Ökoaktivisten haben die hier aufgeworfenen Fragen für sich beantwortet und das ultimative Mittel als Reaktion gewählt: Gewalt. In der „Kehre Nr. 5“ werfen wir ein Schlaglicht auf diejenigen, die sich nicht für ein Ringen „um Ergänzungen oder Modifikationen, erst recht nicht um (…) Variante[n]“ entschieden haben, sondern sich mindestens an Bäume ketten oder im Zweifelsfall sogar nicht davor zurückschrecken, Paketbomben zu verschicken, um ihren radikalen Gegenentwurf durchzusetzen:

„Die dominierende Kultur – Zivilisation – tötet den Planeten und es ist längst überfällig, dass diejenigen, denen das Leben auf der Erde etwas bedeutet, die Initiative ergreifen, um diese Kultur davon abzuhalten, jedes lebende Wesen zu zerstören.“

Mit Beiheft: Ökologische Militanz – ein kleines Lexikon

Beiträge u.a.:

Philip Stein
Richtige Wege im Falschen?

Martin Lichtmesz
Pentti Linkola

Interview mit dem radikalen Öko-Aktivisten Derrick Jensen
„Man kann die Welt nicht im Alleingang retten“

Volker Zierke
Natur. Black. Metal. Revolution!

Die Kehre Nr. 5 – Ökologie und Militanz

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„Die Kehre“ ist eine Zeitschrift, die die Ökologie aus ganzheitlicher Perspektive betrachtet. Das Periodikum leistet einen Beitrag dazu, der aktuell stattfindenden Verengung der Ökologie auf den „Klimaschutz“ Einhalt zu gebieten und den Blick dafür zu weiten, worin ihre ursprüngliche Bedeutung liegt: dass sie eine Lehre von der gesamten Umwelt ist, die sowohl Kulturlandschaften, Riten und Brauchtum also auch Haus und Hof (Oikos) als ihren Namensgeber einschließt.

Das Thema von Heft Nr. 5: Ökologie und Militanz

Soll man angesichts der Übermacht des industriell-kapitalistischen Komplexes und seiner Monokulturalisierung von Natur und Mensch resignierend auf den ökologischen Kollaps warten? Soll man so weitreichend wie möglich aus dem System aussteigen und nach alternativen, traditionellen Prinzipien leben oder greift man zum ultimativen Mittel und attackiert das System und seine relevanten Protagonisten mit Gewalt?

Gibt es denn überhaupt eine Möglichkeit, den alles verschlingenden Leviathan aufzuhalten? Manche Ökoaktivisten haben die hier aufgeworfenen Fragen für sich beantwortet und das ultimative Mittel als Reaktion gewählt: Gewalt. In der „Kehre Nr. 5“ werfen wir ein Schlaglicht auf diejenigen, die sich nicht für ein Ringen „um Ergänzungen oder Modifikationen, erst recht nicht um (…) Variante[n]“ entschieden haben, sondern sich mindestens an Bäume ketten oder im Zweifelsfall sogar nicht davor zurückschrecken, Paketbomben zu verschicken, um ihren radikalen Gegenentwurf durchzusetzen:

„Die dominierende Kultur – Zivilisation – tötet den Planeten und es ist längst überfällig, dass diejenigen, denen das Leben auf der Erde etwas bedeutet, die Initiative ergreifen, um diese Kultur davon abzuhalten, jedes lebende Wesen zu zerstören.“

Mit Beiheft: Ökologische Militanz – ein kleines Lexikon

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